Offiziersausbildung in Baku, Praktikum in der Sowjetflotte

Offiziersausbildung in Baku, Praktikum in der Sowjetflotte

Beitragvon kirovzi » Sa 4. Apr 2009, 21:14

Thema: Offiziersausbildung in Baku, Praktikum in der Sowjetflotte

http://www.nva-forum.de/ Forum
Pseudonym: Hogo und Olpe

Bem: Auszüge hier mit Genehmigung veröffentlicht.
______________________________________________________________________
Sonntag, 13.Juli 2008
HOGO
______________________________________________________________________
Nach dem 1.Kurs hatten wir unser Praktikum in der Sowjetflotte. Genau einen Tag nach der letzten Prüfung fuhr der Zug aus Baku ab. ……
Wir fuhren mittags los und waren am anderen Vormittag in Moskau. Von dort ging es am späten Nachmittag weiter mit dem Zug nach Riga. Dort wurden wir mit einem Bus abgeholt, zum Hafen gefahren, auf eine Barkasse verfrachtet und zum Kreuzer gebracht. Auf diesem verbrachten wir 14 Tage. Man zeigte uns das ganze Schiff, erklärte uns die Organisation und verteilte uns auf die einzelnen Gefechtsstationen. Auf der Ostsee wurde uns ein Artillerie-schießen aller Kaliber vorgeführt. Er hatte als Hauptbewaffnung 4 Türme mit jeweils 3 Rohren 152 mm, ich glaube 4 x 100 mm in Doppellafette und diverse 57 mm in Doppellafette und 25 mm Geschütze. Das war schon beeindruckend. Weniger beeindruckend war die Sicherstellung mit Wasser an Bord. Jeweils 5 Minuten vor den Mahlzeiten kam das Kommando "Hände waschen" über BÜ in alle Decks. Dann sollte normalerweise das Wasser laufen. Lief aber nie, jedenfalls nie nach dem Kommando. Wenn wir Glück hatten, kam es irgendwann am Tag mal an. Meistens schickten wir alle paar Minuten einen zum Nachschauen, und wenn dann Wasser lief, wurde sich damit gleich gewaschen, rasiert und Zähne geputzt. Es reichte allerdings oft auch nur für einen Zahnputzbecher voll. Also es gab auf dem Schiff echt ein Wasserproblem. Die Besatzung war immerhin 800 Mann stark.
Nach dem Aufenthalt an Bord wurden wir in Liepaja an Land gebracht, mit Eskorte der Militärpolizei durch den Ort zum Bahnhof gefahren (Liepaja war geschlossene Stadt) und in einen Zug nach Riga gesetzt. Die Fahrt dauerte die ganze Nacht und morgens fuhren wir in Riga in ein sowjetisches Erholungsheim für U-Bootfahrer in der Nähe von Jurmala. Es war direkt in Strandnähe in einem kleinen Wald. Dort waren wir, glaube ich fast eine Woche. Und bis auf den gebrochenen Arm von Dietmar P. beim herumtollen am Strand gab es auch keine Vorkomnisse. Dann ging es nach Moskau und von dort nach Hause.
______________________________________________________________________
Dienstag, 30.Dezember 2008
OLPE
______________________________________________________________________
in Ergänzung zu den Praktikumsberichten von yachtsman und hogo unten einige Bilder vom Flottenpraktikum (über das hogo schrieb) 1978 auf dem sowjetischen Artilleriekreuzer "KOMSOMOLETS".
Da ich seit geraumer Zeit für eine Ausgabe der Vereinszeitschrift "Schiff und Zeit - Panorama Maritim" der Deutschen Gesellschaft für Schifffahrts- und Marinegeschichte die History dieses Kreuzerpraktikums aufarbeite, sind mir weitere Gedanken, Storys, Fakten und Bilder willkommen.
Kann ggf. K.N. Fotos ergänzen? Ihr seid ja 1977 an Bord des Schiffes gefahren - erstmalig DDR-Marineoffizierschüler im Praktikum an Bord eines derartigen Schiffes. Nach unserer Crew kam dann keiner mehr in diesen Genuss. Um nicht in den Tiefen von 1000-flickr-Fotos zu versinken - hast Du Bilder von den Praktikas? –
Auch von der Großen Fahrt ein Jahr später ?
Unten nun das Schiff - der Kreuzer "KOMSOMOLETS", Projekt 68K (NATO: CA der CHAPAYEV-Klasse)
Bild
... Blick auf die Back von der Beobachterplattform des Kommandoturmes aus ... der vordere 152mm-Drillingsturm wurde für das Abkommschiessen bereitgemacht (eine Art von Abkomm-schiessen - es wurden auf eines der Hauptkaliberrohre 47mm-Geschütze geschnallt - siehe vorletztes Bild - und dann Übungsfeuer gegeben). Die Hauptkaliber schossen einen Tag später ...
Bild
... der Autor dieser Zeilen unterhalb der Hauptkalibergschütze des Heckturmes ... mariniert ungeniert die Rukis in der Büx ...
Bild
... zwei sowjetische Matrossows - auch despektierlich Aljoscha's genannt, aber ich denke, die nahmen das nicht so krumm - posierten vor meiner Kamera. Diese musste übringes vor dem Aufsteigen auf den Kreuzer in Riga abgegeben werden, sowie beim Verlassen des Schiffes in Liepaja ...
Erstaunlicherweise erhielten wir die Fotoapparate an Bord zurück. Daher entstanden diese doch raren Aufnahmen - als Dia und damit in Farbe und respektabler Qualität ...
Bild
... hier die aufgeschnallte 47mm-Kanone für das "Abkommschiessen". Die Jungs hantierten am Verschluss herum, der Turm schwenkte, ein Knall ... eine 47mm-Granate flog in Richtung Ostseewasser, kein Offizier in der Nähe ... meine Ohren und die eines weitern Offiziersschülers (H. G.) taub ... die Granathülse flog im hohen Bogen über Bord ... es passierte danach - nichts. Man hantiere weiter an der Kanone ...
Bild
... im Marinehafen von Liepaja, das Schiff liegt auf Innenreede ... Die kubanischen und deutschen Offiziersschüler machen sich für den Abstieg vom Kreuzer fertig ... die Seamen sind in Zivil. Der Autor steht links am Turmansatz neben einem Kubaner (sehr lustiger Typ übrigens ....
Bild
______________________________________________________________________
Mittwoch, 07.Januar 2009
OLPE

______________________________________________________________________
kleine Ergänzung noch zum Bordpraktikum auf der "KOMSOMOLETS":
Die Urkunde.
Unten die Vor- und Rückseite (Bilder von hogo)

Hier nun die Vorderseite ...
Bild
... und hier die Rückseite ...
Bild
______________________________________________________________________
Freitag, 09.Januar 2009
OLPE
______________________________________________________________________
da der Wunsch von einigen Forum-Teilnehmern geäußert wurde, mehr über das Kreuzerpraktikum zu erfahren und ich auch direkt angesprochen wurde, hier nun die Vorabfassung einer Ausarbeitung, die für eine spätere Veröffentlichung vorgesehen ist. Diese ist im wesentlichen fertig, aber noch nicht endgefaßt.
Ich teile sie in drei Teile, da ich nicht sicher bin, wieviel Text in einem Forumbeitrag möglich ist.
Für jegliche Hinweise und Korrekturen bin ich dankbar. Für mich interessant ist u.a., auf welcher Grundlage (Vereinbarung mit der SU, Befehle CVM, etc.) erfolgten die Flotten-Praktika der AK 75 und AK 76 in der Seekriegsfotte?
Da mir hogo noch einige s/w-Bilder gesandt hat, hänge ich sie im Anschluss dran.

Hier nun Teil 1:

Praktikum auf dem Artilleriekreuzer „Komsomolets“ - ein Erlebnisbericht

Nicht vielen maritim Interessieren mag bekannt sein, daß die ehemalige Volksmarine Offiziersanwärter (im damaligen Sprachgebrauch Offiziersschüler genannt) auch im Direktstudium in der UdSSR in unterschiedlichen Spezialfachrichtungen ausbilden ließ. Die Einrichtung, in der seit 1962 ein überwiegend fünfeinhalbjährige Studium mit Abschluß als Diplomingenieur absolviert werden konnte, war die „Kaspische Höhere Schule der Seestreitkräfte S.M. Kirov“ in Baku, Aserbaidschanische SSR, heute Republik Aserbaidschan. In dieser Marineschule am Kaspischen Meer sind neben sowjetischen Kursanten, so die russische Bezeichnung von Offiziersanwärtern, Offiziersschüler vieler Nationen ausgebildet worden. Im Jahre 1977 waren ungefähr 14 Staaten vertreten. Neben Kursanten aus der DDR, Kuba und Vietnam befanden sich Marineoffiziersschüler aus Angola, Syrien, Algerien, Irak, Jemen, Äthiopien und weiteren Ländern zum Studium. Die deutsche Gruppe umfasste in diesem Jahr jeweils 5 Kurse (gleichzusetzen mit den Seminargruppen in den jeweiligen Studienjahren) und einen Vorbereitungskurs („V-Kurs“ zum Auffrischen der russischen Sprache). Im Schnitt sind pro Kurs ca. 10-15 Offiziersschüler in Spezialrichtungen wie Navigation (Codenummer 41), Raketentechnik (42), Torpedo/Mine/U-Bootabwehr (43), Funk/Nachrichtentechnik (44), Radar/Sonar (46) und Artillerie (48) ausgebildet worden.

Nicht unerwähnt bleiben sollte hierbei der kurzzeitige Aufenthalt von Schiffsbesatzungen unterschiedlicher Marinen. Diese Crews hatten die Aufgabe, vor der Übernahme von gekauften sowjetischen Schiffseinheiten in Baku die entsprechende theoretische Ausbildung zu absolvieren. Der Personalbestand erreichte zum Teil erhebliche Stärke. Die Anzahl von Stabs- und Bordoffizieren, Unteroffizieren und Spezialisten an der Schule für die

Fregatten vom Projekt 1159 DEL’FIN, bestimmt für die Volksmarine
(NATO: FF der KONI-Klasse)
(SKR Storozhevoy Korabl’ = Küstenschutzschiff)

Zerstörer vom Projekt 61ME, bestimmt für die indische Marine
(NATO: DG der KASHIN-mod.-Klasse)
(BPK Bol’shoy Protivolodochnyy Korabl’ = Großes U-Bootabwehrschiff)

bewegte sich in Größenordnungen von gut 150 Marinesoldaten. In den Vorjahren gab es auch entsprechende Lehrgänge für Offiziere aus Polen und Finnland. Die tiefere marinehistorische Aufarbeitung dieses interessanten Themas mag einer späteren Abhandlung vorbehalten bleiben.

Auf Bitten der Führung der Volksmarine ist ab 1977 seitens der UdSSR die Möglichkeit eingeräumt worden, für die Baku-Kursanten der Volksmarine ein Bordpraktika auf Schiffen der Sowjetischen Seekriegsflotte zu absolvieren. Dieser Bitte ist stattgegeben worden. Die erste Fahrt machte am Ende des Studienjahres 1976/77 der damalige Erste Kurs (Ausbildungskurs AK 75, gleichzusetzen mit Crew 75) auf dem Artilleriekreuzer „KOMSOMOLETS“ (ex. „CHKALOV“, Projekt 68K, NATO: CHAPAYEV-Klasse, Daten siehe Anlage) in der Ostsee. Im Folgejahr hatten die jungen Kursanten Gelegenheit, eine „Große Fahrt“ ausgehend von Sevastopol’ auf der Krim rund um Europa nach Rostock zu unternehmen. Diese Art der Bordpraktika wurde allerdings schnell wieder verworfen. Die Gründe mögen vielschichtig sein. Die Unterschiede der ozeangängigen Seekriegsflotte der UdSSR zur kleinen Küstenmarine der DDR waren möglicherweise zu gravierend und die Kosten/Nutzen-Relation des Bordaufenthaltes auf großen Schiffen zu gering. Ein nicht unbedeutender Aspekt war sicher auch in der Praxis sowjetischer Ausbildungsschiffe zu sehen, ausländische Häfen – und nicht nur im „befreundeten sozialistischen“ - Ausland anzulaufen.

Ein Jahr später, im Frühsommer des Jahres 1978, hatte der nunmehrige Erste Kurs (AK 76 / Crew 76) mit 14 Mann nach Ende des ersten Studienjahres Gelegenheit, zusammen mit einer zahlenmäßig ähnlich großen Gruppe kubanischer Offiziersschüler das Flottenpraktikum an Bord des Artilleriekreuzers „KOMSOMOLETS“ auch wiederum in der Ostsee zu absolvieren. Vorgesehen war ein knapp vierzehntägiger Törn mit einer Fahrt von Riga nach Liepaja (Libau). Nach den obligatorischen Halbjahresexamen sowie einer recht zünftigen und feuchtfröhlichen Fete ging es zunächst auf eine dreitägige Bahnfahrt vom Kaspischen Meer quer durch Rußland über Moskau an die Ostsee nach Riga. Während einer längeren Wartezeit am Bahnhof unternahmen einige Schüler kleinere Erkundungstouren durch die schöne Altstadt. Danach ist die Gruppe mit einem Bus zu einem Marinestützpunkt unweit Rigas gefahren worden (nach heutigen Recherchen des Autors kann es sich dabei nur um die Basis Bolderaya gehandelt haben). Nach Einschiffen auf einer Barkasse ging es gleich in den Rigaer Meerbusen hinaus, wo die „KOMSOMOLETS“ drei bis vier Seemeilen entfernt ankerte. Die Betriebsamkeit des Stützpunktes gab ein eindrucksvolles Bild der da-maligen Situation. Von einem Wohn-Hulk winkten Duzende von kubanischen (!) Matrosen zu unserer Gruppe herüber: Es waren künftige U-Boot-Besatzungen, vorgesehen für FOXTROT-Boote (Projekt 641) der kubanischen Marine. Die kubanischen Offiziersschüler auf unserer Barkasse waren anfangs erstaunt, winkten und riefen dann aber ausgelassen zurück. Bei der Überfahrt flog dicht über der Wasseroberfläche ein TU-16-Bomber in Richtung Basis. An der diesigen Kimm tauchte der riesige, graue Rumpf des Kreuzers auf. In den Stützpunkten herrschte striktes Fotografierverbot, die Fotoapparate mußten (leider) abgegeben werden. Erst auf See wurden diese dann wieder ausgehändigt.

An Bord angekommen, beäugte die Stammbesatzung sowie die russischen Kursanten uns Ankömmlinge neugierig. Die Unterbringung war spartanisch. In einem 50-Mann-Deck über der Deckpanzerung und unter dem Lagerraum für Bereitschaftsmunition der 100mm-Zwillingsgeschütze passte die gesamte deutschsprachige Crew und alle kubanischen Kursanten hinein, zusammen ca. 35 Mann. Nach dem ersten Verstauen der Seesachen und Klarmachen des Kojenplatzes mußten die Utensilien für das Backen und Banken geholt werden. Es erwischte den Autor, diese zusammen mit einem Bordoffizier und einem Besatzungsmitglied aus einem Stauraum in den Eingeweiden des Kreuzers zu holen. Viel war es nicht: Ein milchkannenähnlicher Aluminiumkübel, eine voluminösere Schüssel - auch Aluminium - leicht verbeult, welche in den Hals des Kübels passte und Teller samt Löffeln. Der uns begleitende russische Matrose stellte sich etwas ungeschickt an, er wurde vom anwesenden Offizier mit Schimpfworten und einer Kopfschelle (!) bedacht – ein kräftiger Schlag mit der flachen Hand auf den Hinterkopf. Dieses ist dem Autor bis heute in Erinnerung. Die Backschafter hatten die Aufgabe, die Verpflegung zu den jeweiligen Mahlzeiten morgens, mittags und abends von der Kombüse sowie von einer Verpflegungsluke zu holen. Diese befand sich an Backbordseite am mittleren Teil des Aufbaues. Die Backschafter der einzelnen Decks standen dort in Reihe an einer ca. 30x30cm großen gepanzerten Luke, hinter der die Brote (Kommissbrote - vierkantig und recht hart) sowie Butter ausgegeben wurden. Es herrschte nicht wenig Gerangel unter den Wartenden, breitschultrige Bootsleute sorgten für dabei für Ordnung. Im Beisein des Autors wurde ein nicht genehmer Backschafter unsanft aus der Reihe gezerrt und einen Niedergang hinuntergestoßen. Aufsichtsführende Offiziere waren nicht zu sehen. Zeitgleich erfolgte die Ausgabe von Tee in der an Steuerbord gelegenen Kombüse. Das Mittagsmahl gestaltete sich mit gleichem Ablauf, nur das nun der Alu-Kübel mit Inhalt gefüllt wurde. Gemüsesuppenähnliches ist mit einer großen Kelle auf freiem Oberdeck in die bereit stehenden Kübel der jeweiligen Backschaften gegossen worden, die leichte Fleischeinlage war kaum zu erkennen. Vor dem Backen und Banken kam das Kommando durch die Bordkommandoanlage: „Ruki myt’ ! “, was übersetzt so viel wie: „Hände waschen !“ bedeutete. Das sichere Zeichen, das es gleich etwas zu essen gab. Die Besatzung strömte in die Waschräume, aber es gab nur kurzzeitig Wasser. Nicht jeder konnte sich waschen. Bei ca. 800 Mann an Bord (volle Besatzungsstärke über 1000) musste halt gespart werden.

Gegessen wurde in den Decks klassisch an klappbaren Backs. Als Nachtisch gab es Backpflaumen (deswegen die voluminösere Schüssel). Die Nahrungsaufnahme gestaltete sich schon nicht so einfach, diese dann auch wieder auf dem Matrosenlokus loszuwerden, war teilweise eine Überwindung. Auf mehreren Plätzen ohne Trennwand wurde in Hockstellung nebeneinander in eine kleine Öffnung gezielt – allein das war schon ein Kunststück! Die russischen Matrosen blätterten dabei in einer Tageszeitung, der Nachbar konnte locker mitlesen. Anfangs hat sich der Autor über diesen Wissensdrang gewundert – wurde dann aber eines Besseren belehrt: Der Notdurftverrichtende zerriss „danach“ die Zeitung in handliche Stückchen und ging mit diesen zum Achterstevencleaning über. Dass es sich dabei auch um höchstparteizugeneigte aktuelle Tageszeitungen wie die „Prawda“ u.a. handelte, berührte die Beteiligten dabei kaum ...

Im Laufe des ersten Tages nahm das große Schiff fast unmerklich Fahrt auf und lief in Richtung Nord-West zum Ausgang des Rigaer Meerbusens. Eine Navigationsübung beschäftigte die Kursanten die ganze Nacht über. Gefahren wurde dabei in zwei Wachen. Recht erschöpft fiel die Freiwache danach in die Kojen. Viel Zeit zum Ausruhen blieb nicht. Nach dem Backen und Banken erfolgte für die gesamte Mannschaft die obligatorische Morgenmusterung auf dem Oberdeck. In den darauffolgenden Tagen stand das Kennenlernen des Schiffes mit den einzelnen Gefechtsstationen sowie die Vorbereitung auf das Artillerieschießen im Vordergrund.
Vor dem Schießen hatten die ausländischen Kursanten Gelegenheit, das Schiff eingehend zu untersuchen, wobei verschiedene Bereiche aber nicht betreten werden durften. Als äußerst interessant stellten sich die Kessel- und Maschinenräume heraus, die Rudermaschine, der gepanzerte Gefechtsturm sowie das Innere der Artillerietürme aller Kaliber. Insbesondere die bis in den Kielbereich reichenden Geschütztürme der 152mm-Artillerie-Hauptbewaffnung waren in ihrer Komplexität beeindruckend, durften aber nur einmalig begangen werden. Bei der Bedienung der 100mm-Türme war viel Handarbeit erforderlich. Während einer Exerzierübung russischer Kursanten ist dieses eindrucksvoll zu sehen gewesen. Ein kräftiger Seemann wuchtete die Übungsgranate aus der Munitions-zuführung in die Zündereinstellmaschine, danach durch den geöffneten Verschluß in das Rohr. Nach dem (fiktiven) Schuss flog die Kartusche in ein im Turm befindliches Netz und rollte danach auf das Oberdeck. Der Autor war zusammen mit einem weiteren Schüler bei diesem Vorgang anwesend. Die offensichtliche Schwerstarbeit der Ladekanoniere war beeindruckend.

Teil 2:

Ähnliches konnte bei der Begehung der Kessel- und Maschinenräume beobachtet und empfunden werden. Die Besichtigung stand an, der Autor konnte als Erster in die senkrecht nach unten führende Luftschleuse zu einem der Kesselräume einentern. Obere Luke dicht, Gebläseluftzug, Druckausgleich, untere Luke auf – der Vorhof zur Unterwelt! Fahles Licht, ein Flackern und Fauchen der Ölbrenner, zischen der Kesselanlagen. Ein unvorbereiteter russischer Maschinenmann stand – knapp mit dem ärmellosen Streifenhemd bekleidet, total verschwitzt – vor dem Besucher und war entgeistert. Er schaute völlig verdutzt ob dem in blitzsauberem Bordpäcken Weiß dastehenden Autor. Erst nach und nach kam die Besucher-gruppe im Raum an und wurde dann durch die Kessel- und Maschinenanlage geführt.
Die beiden dreistufigen Hoch-, Mittel- und Niederdruck-Dampfturbinen konnten bedingt durch ihre geringe Größe und der Lage tief im Schiff kaum erkannt werden. Die Messingteile aller Anlagen glänzten in hervorragendem Zustand. Am Ende der technischen Besichtigung stand die Rudermaschinenanlage: Gewaltig.

Das Artillerieschießen des Hauptkalibers stellte einen der Höhepunkte der planmäßigen Ausbildung der Stammbesatzung und der mitfahrenden „einheimischen“ Offiziersschüler dar. Inwieweit diese direkt an den Geschützen mitwirkten, war nicht zu erkennen. Da auch Kursanten der Popov-Funkschule aus Leningrad an der Fahrt teilnahmen, ist anzunehmen, daß Gefechtsstationen im Funkmess- und Feuerleitbereich von diesen besetzt wurden. Interes-sant in diesem Zusammenhang war die Tatsache, daß täglich zwei Geschütze rund um die Uhr als Bereitschaftsgeschütze besetzt waren: An Steuerbord ein 37mm-Flak-Zwilling, an Backbordseite dagegen ein kompletter 100mm-Geschützturm. Am darauffolgenden Tag wurde jeweils gewechselt. Die Vorbereitungen und Ablauftrainings zum Schießen zogen sich zwei Tage hin. Danach gab es für die 37mm-Flak-Geschütze ein Übungsschießen auf ein altes Ölfaß, also eine simulierte Mine. Obwohl das Faß relativ ruhig in einer Entfernung von ca. 2-3 kbl auf der Ostsee schwamm, erwies es sich für die unerfahrenen Geschützbedienungen aus Offiziersschülern nicht einfach, eine Salve deckend zu schießen. Das Ölfaß schwamm nach den Übungen munter weiter...




Nach den kleinen Kalibern folgte tags darauf Übungen in einer Art Abkommschießen. Zu diesem Zweck wurde auf einige der zwölf Hauptkalibergeschütze eine 45mm-Kanone geschnallt. Mehrere Artilleristen standen zur Bedienung auf dem Turmdach. Das Ergebnis des simulierten Hauptkaliberschießens entlud sich mit ohrenbetäubendem Knall. Nach dem Schuss flog die leere Kartusche per Handwurf im hohen Bogen über Bord. Ein Rückrechnen der verschossenen Munition war hier augenscheinlich nicht üblich. Auch Abends wurde noch trainiert. Der Autor stand zufällig mit Offiziersschüler Herbert G. auf dem Aufbau achtern nahe Turm C, als dieser weit nach Steuerbord voraus gedreht wurde. Die Artilleriegasten am 45mm-Geschütz machten Jux, luden, ein Mündungsknall in 2m Entfernung, Taubheitsgefühl in beiden Ohren. Der augenscheinlich versehentlich gelöste Schuss regte niemanden auf. Die Kartusche wurde aus dem Fallkeilverschluss entnommen und aus dem Handgelenk über Bord geworfen. Ein Offizier war zu diesem Zeitpunkt nicht anwesend.

Die Trefferergebnisse am nächsten Tag des Übungsabschnittes wurden augenscheinlich zufriedenstellend beurteilt, so dass danach die Vorbereitungen zum eigentlichen Schießen mit den 152mm-Drillingstürmen beginnen konnten. Am Schießtage waren alle, die Besatzung als auch die Offiziersschüler, recht gespannt. Es wurde sowohl mit den 152mm-Türmen geschossen, als auch mit den 100mm-Geschützen. Auffallend war, dass bei den Türmen nur jeweils ein Rohr schoss – wohl aus Gründen der Sparsamkeit. Das Ziel war zu weit entfernt, um es am etwas diesigen Horizont ausmachen zu können. Geschossen wurde in Salven, die am Schießen nicht direkt Beteiligten konnten auf dem Achterdeck stehend, das Geschehen beobachten. In den Türmen klingelte der Feuerbefehl, die Salven krachten, das Schiff erzitterte erheblich. Wohl dem, der die Ohren mit der Händen zuhielt. Die in den Decks nicht ordnungsgemäß gezurrten Gegenstände fielen wegen der nicht geringen Erschütterungen herunter.

Dem Autor ist noch in Erinnerung, daß er bei einer Ersteigung des vorderen Gefechtsturmes die obere optische Feuerleitkuppel vollgestopft mit russischen Matrosen vorfand. Die hatten sich an diesen relativ sicheren Ort verholt, um während des Dienstes in Ruhe bei einer „Avrora“ klönen zu können („Avrora“: russische Zigarettenmarke ohne Filter, recht kräftig und beliebt beim Marinepersonal). An die Dunst- und Qualmwolke aus dem geöffneten Luk kann sich der Autor noch lebhaft erinnern, auch daran, dass ihm unsanft klargemacht wurde, dass er in diesem Moment besser verschwinden sollte.

Böse Fallen ergaben sich aus der älteren technischen Ausstattung des Kreuzers. In der Freiwache lag Kursant Ingolf. H. im 50-Manndeck in seiner Koje. Diese war ganz oben knapp unterhalb der Decksunterzüge. Einige abge-trennte Elektroleitungen lugten an Schellen über seinem Kopfe. Kursant H. spielte mit einer Aluminiumgabel an den Enden der Leitungen.
Plötzlich ein heller Blitz, ein erstickender Schrei – fingernagelgroß fehlte am Gabelgriff ein Stück Metall, weggeschmolzen im Lichtbogen. Die Leitung stand voll unter Spannung, sie wurde danach nicht mehr angerührt. Eine Sicherung kam genauso wenig wie ein E-Gast ...
Während des Aufenthaltes an Bord konnte einmal geduscht werden, freitags – für die ausländischen Offiziersschüler im Matrosenduschraum. Feuchte Holzgrätings, Dampf im Raume, wenig Sicht, erwärmtes salziges Seewasser zur Dusche. Die meisten barfuss, nur einige mit Badelatschen - der Fußpilz feierte Orgien.

Offizierschüler Udo R. schockierte nach dem Duschen die russische Besatzung damit, dass er an Oberdeck Anti-Fußpilzspray aus seinem Waschbeutel holte und seine Füße damit desinfizierte. Das hatten die Sailors unter dem Roten Stern noch nicht gesehen!

Für ein erfülltes Kulturprogramm an Bord durfte eine Filmvorführung nicht fehlen. Im lauen Wind des Sommer-abends wurde der achtere Geschützturm (Turm D) um 90° gedreht, an der Seite eine Leinwand befestigt, Bänke auf dem Achterdeck aufgestellt, ein Kinoapparat lief an und die Beteiligten (ca. 200-300 Mann) konnten einen Film sehen. Es lief der erste Teil eines sowjetische Kriegsfilmes über die Entwicklung und Bau des Kampfpanzers T-34. Im Jargon der deutschen Baku-Offizierschüler wurden solcherart Filme auch als „Munikiste“ bezeichnet (Munitionskiste = Kriegsfilm). Im genannten ersten Teil gab es glücklicherweise keine Gefechtsszenen sowjetischer mit deutschen Streitkräften, diese heizten üblicherweise die Stimmung der sowjetischen Militärangehörigen gegenüber allem Deutschen etwas an. So ging man nach dem Film friedlich auseinander.

Die Fahrt näherte sich ihrem Ende. Nach dem Absolvieren der Übungsabschnitte lief die „KOMSOMOLETS“ in Richtung Liepaja, ging nachts bei den Hafenmolen vor Anker. Besondere Aufmerksamkeit am nächsten Morgen erregte ein flügelraketentragendes U-Boot vom Projekt 665 (NATO: SSG der WHISKEY LONG BIN-Klasse), das am Kreuzer in Überwasserfahrt zum Gefechtsdienst in die Ostsee vorbeilief. Die Maschinenanlage war recht laut, an das Brummen kann sich der Autor noch heute erinnern, obwohl der Passierabstand ca. 1,5 kbl betrug.
Einen Tag später ging die „KOMSOMOLETS“ Anker auf und lief durch eine der Molenöffnungen des Außenhafens in die Innenreede dieses wichtigen Marinestützpunktes. Dort blieb das Schiff wiederum vor Anker liegen. Der Reedebetrieb gestaltete sich aufschlussreich. In geringer Entfernung vom Kreuzer lag der diensthabende Reedeminensucher vor Anker: Bordnummer 999. Es lief ein weiterer, größerer Minensucher am Kreuzer vorbei: Bordnummer 999!.

Zum Absteigen vom Kreuzer mussten sich die Offiziersschüler wieder zivil kleiden (wie schon während er Fahrt von Baku nach Riga), um bei der Busfahrt durch Liepaja – mit Eskorte der Militärpolizei – nicht als ausländisches Militärpersonal erkannt zu werden. Man hatte offensichtlich Bedenken, dass die Bevölkerung auf deutsche Uniformen möglicherweise negativ reagieren könnte.

Bevor die Fotoapparate wieder eingesammelt wurden, konnte der Autor noch einige Bordimpressionen mit dem Stützpunkt Liepaja als Hintergrund schießen. Erst viel später wurde klar, dass auf den Bildern des Außenhafens U-Boote an der Pier lagen. Es handelte sich hierbei um dieselgetriebene U-Boote mit ballistischen Raketen des Projektes 629A (NATO: SSB der GOLF-II-Klasse), eine maritime Komponente der Mittelstreckraketen der UdSSR – disloziert noch vor dem NATO-Doppelbeschluss.

Per Bahn ging es zurück in Richtung Riga. Die Gruppe wurde in einem Erholungsstützpunkt für U-Bootfahrer, dicht an der Küste des Rigaer Meerbusens bei Jurmala, untergebracht. Nach den erlebnisreichen Tagen auf dem Schiff und davor der trockenen, halbwüstenähnlichen Natur der kaspischen Apcheron-Halbinsel, auf der Baku liegt, kam allen Beteiligten die mehreren Tage Aufenthalt wie das Paradies vor: Grüne Küstenwälder, weiße Strände, herrliches Wetter, gute Verpflegung und Behandlung durch die Zivilbeschäftigten, abends Lagerfeuer am Strand – die sowjetischen Begleitoffiziere abwesend - es war Wochenende.
Die Kursanten waren zu diesem Zeitpunkt die einzi-gen Gäste. Eine nicht autorisierte Busfahrt von einigen Teilnehmern sonntags in die Innenstadt Rigas – so auch der Autor, eigentlich eine unerlaubte Entfernung von der Truppe – würzte die Sache noch entsprechend.

Nach Abschluss dieses unvergesslichen Praktikums flog die Gruppe über Moskau und Berlin in den verdienten Heimaturlaub.

Teil 3 - die Daten des Kreuzers

Leichter Kreuzer vom Projekt 68K, ex. „CHKALOV“, Umbenennung am 29.10.1958 in „KOMSOMOLETS“(NATO: CHAPAYEV-Klasse)

Baubeginn am 31.08.1939 in der Schiffswerft Nr. 189 mit der Werftbaunummer 306. Am 25.09.1940 Aufnahme in die Schiffliste der Seekriegsflotte der UdSSR, am 10.09.1941 Abbruch der Bautätigkeit und Konservierung des Schiffes auf dem Helgen. Fertigbau nach dem 2. Weltkrieg, Stapellauf am 25.10.1947, Indienstellung im Oktober 1950, mit dem setzen der Seekriegsflagge am 22.04.1951 ging das Schiff in den Bestand der 8. Flotte. Seit 24.12.1955 zugehörig zur Baltischen Rotbannerflotte, ab 28.05.1973 zur Leningrader Marinebasis.
Bereits am 18.04.1958 erfolgte die Ausgliederung aus dem Kampfbestand der Flotten und die Umklassifizierung in einen Leichten Schulkreuzer. Bis zum 27.09.1979 fuhr der Kreuzer als Schulschiff. Danach Abrüstung und ab 1980 das Abwracken im Metallverarbeitungswerk „Glavvtorchermeta“ in Liepaja.

Auslandsbesuche:
15.10-18.10.1953 in Gdynia, Polen
08.05.-12.05.1960 in Kopenhagen, Dänemark
28.06.-01.07.1965 in Stockholm, Schweden
29.07.-03.08.1969 in Helsinki, Finnland
03.09.-09.09.1969 in Rostock, DDR

Taktisch-technische Daten der „KOMSOMOLETS“
Wasserverdrängung, voll: 14.100 t
Wasserverdrängung, standard: 11.130 t
Länge ü.A.: 199,00 m
Breite ü.A.: 18,70 m
Tiefgang: 6,90 m
Leistung der Dampfturbinen: 62300 PS
Maximale Geschwindigkeit: 33,4 kn
Ökonomische Geschwindigkeit: 17,0 kn
Fahrtbereich mit 17 kn: 6360 sm
Bewaffnung: 4x3 152 mm MK-5-bis
4x2 100 mm SM-5-1
14x2 37 mm V-I
Panzerung 100 mm Bordseiten
50 mm Oberdeck
130 mm Panzerturm
Besatzung: 1184 Mann

Bilder:
http://navsource.narod.ru/photos/02/069/index.html

Hier noch vertiefende Bilder, die von hogo übersandt wurden:

Szene vom Achterschiff des Kreuzers, die Bordpäckchen der sowjetischen Besatzung sind so rauh, wie sie aussehen ...
Bild
Feuerszene vom Artillerieschiessen - Breitseite, aber: es schossen nicht alle Rohre!
Die Besatzung samt Kursanten (OS) standen auf dem Achterdeck. Die Salven waren ohrenbetäubend - gut das vor dem Schuss das Klingelsignal im Turm zu hören war, man konnte sich dann die Ohren zuhalten ...
Bild
Szene auf dem Achterdeck.
Bild
Blick auf das Vordeck mit den beiden vorderen 152mm-Türmen.
Bild
Ein flügelraketentragendes U-Boot des Projektes 665 (NATO: SSG der WHISKEY LONG BIN-Klasse) bei der Vorbeifahrt. Dieser U-Bootstyp ist übrigens der Vorgänger des in Peenemünde liegenden U-Bootes Projekt 651 (NATO: SSG der JULIETT-Klasse).
Bild

Sonntag, 11.Januar 2009
OLPE
_
_____________________________________________________________________
Das Kreuzerpraktikum ist schon ein spannendes Thema, an dem ich seit längerer Zeit arbeite und dieses permanent ergänze. Vorrangig liegt mein hobbyseitiges Betätigungsfeld mehr auf der History der modernen russischen Marine und als marinehistorischer Berater des U-Bootmuseums in Peenemünde (U-461) speziell auf der U-Bootwaffe - mindestens genauso spannend.
Du hattest die Frage gestellt, wie ein Flügel in die Aufbauten des Kreuzers - in diesem Falle in den Messebereich der Offiziere - gelangt ist. Das ist schon ein ernsthaftes Problem, zumal bei Nachrüstungen und Modernisierungen bei einem Kriegsschiff - z.T. schon beim Bau - Gerätschaften in den Rumpf oder in die Aufbauten im Nachgang eingebracht werden müssen. In der Regel wird hierbei der Schiffskörper oder auch die Aufbauten partiell aufgebrannt, das Gerät eingebracht (auf Schienen oder mit Rutschplatten) und danach wird das Ganze wieder verschlossen….
Vom Grundsatz her ist es egal, ob eine Werft nun ein Gerät oder eben einen Flügel einbaut. Gibt der Auftraggeber den Auftrag und bezahlt den Spass (ob in Rubel oder anderer Währung) - geht auch ein Instrument in ein Schiff.
kirovzi
Administrator
 
Beiträge: 41
Registriert: Sa 4. Apr 2009, 20:06

Praktikum AK77 im Jahr 1980

Beitragvon Stonedigger » Fr 18. Sep 2009, 22:03

Leider kann unser Jahrgang sich hier nicht mit einem Erlebnisbericht beteiligen, da in diesem Jahr in Moskau die olympischen Spiele stattfanden und da mußten alle Ausländer, den Begriff durfte man damals noch verwenden (Inostranzi), das Land verlassen. Wir haben dann das Praktikum wie in den Jahren davor, in den Flottillen der Volksmarine absolviert. das war für uns eine riesige Enttäuschung, denn in den Anfangsjahren an Bord, durfte man dann eh nur rechts herum aus den Häfen auf die Ostsee fahren. Die ersten Fahrten Ende der 80´ger nach Göteborg in Schweden mit dem Projekt 133 waren dann schon rühmliche Ausnahmen und da wollte schon jeder dabeisein. Da wurden sogar für die Stabsoffiziere von Land zusätzliche Kojen geschaffen.
Stonedigger
 
Beiträge: 106
Registriert: Mo 6. Jul 2009, 20:54
Wohnort: Kaarst / NRW


Zurück zu Praktikum in der Sowjetflotte

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast